Ziel 7: Internationale Kooperationen (in- und außerhalb der EU) im Hinblick auf Wasserstoffimport und Technologieexport sind aufgebaut

Entscheidend für die zukünftige Versorgungssicherheit Deutschlands mit grünem Wasserstoff und den Export deutscher Technologie ist der Aufbau stabiler und nachhaltiger internationaler Kooperationen. Mit Hilfe von zahlreichen bilateralen Klimaund Energiepartnerschaften sowie Forschungskooperationen baut Deutschland die internationale Zusammenarbeit im Bereich Wasserstoff aus. Die gemeinsame Entwicklung lokal angepasster Wasserstofftechnologien und breiter Wertschöpfungsketten in beiderseitigem Interesse wird so vorbereitet. Zusätzlich unterstützen verschiedene Förderinstrumente konkrete Projekte zur Entwicklung eines Wasserstoffmarktes: beispielsweise fördert H2Global die Produktion von grünem Wasserstoff und dessen Folgeprodukten außerhalb der EU sowie deren Anwendung in Deutschland. Dafür hat die Bundesregierung bereits 2021 Mittel in Höhe von 900 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der NWS wurden zudem verschiedene bilaterale Abkommen und Projekte zur Wasserstoffzusammenarbeit gestartet. Dazu gehören unter anderem Wasserstoffallianzen und -arbeitsgruppen mit Marokko und Tunesien, Australien, Saudi-Arabien und Kanada, welche beispielsweise die Entwicklung von nationalen Wasserstoffstrategien sowie den Bau erster Pilotanlagen unterstützen. Auch mit Algerien werden Vorhaben für den Aufbau eines Wasserstoffsektors geplant. Weitere bilaterale Projekte wie in Brasilien und Südafrika sollen den Markthochlauf von Wasserstoff in den jeweiligen Partnerländern flankieren.

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