Ziel 5: Durch den Einsatz von Wasserstoff sind Fortschritte bei der Dekarbonisierung in den Bereichen Verkehr und Industrie erreicht

Verkehr:

Im Verkehr kann der Einsatz von Wasserstoff insbesondere in schwer bzw. nicht elektrifizierbaren Bereichen (z. B. Schiffs-, Flug- und Teilen des Schwerlast-, Schienen- und Busverkehrs) ein wichtiger Hebel sein, um die Dekarbonisierung voranzutreiben. Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote und einer Treibhausgasminderungsquote von 25 Prozent bis 2030 werden die EU-Vorgaben der RED II deutlich übererfüllt. Hierdurch entstehen signifikante Anreize für die Produktion und den Einsatz von grünem Wasserstoff und darauf basierenden Kraftstoffen im Verkehr. Neben der Umsetzung dieser wichtigen, regulatorischen Maßnahme werden Fördermaßnahmen für Forschung und Entwicklung sowie Marktaktivierung im Fahrzeugbereich, der Betankungsinfrastruktur und den strombasierten Kraftstoffen fortgesetzt und neu gestartet, um mittel- und langfristig zur Erreichung des Dekarbonisierungsziels im Verkehrssektor beizutragen.

Industrie:

Der deutsche Industriesektor ist zweitgrößter Treibhausgasemittent. Ein herausfordernder, technologischer Transformationsprozess steht hier bevor, um die gesetzten Dekarbonisierungsziele zu erreichen. Es ist dabei unerlässlich, Klimaschutz und industrielle Wertschöpfung in Einklang zu bringen. Um dies zu ermöglichen, hat die Bundesregierung das Förderprogramm Dekarbonisierung in der Industrie ins Leben gerufen. Dadurch wird die energieintensive Industrie – insbesondere auch der Chemie- und Stahlsektor – auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität vor allem in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie bei großtechnischen Klimaschutzinnovationen unterstützt. Im Jahr 2021 sind 25 aussichtsreiche Projektskizzen/- anträge eingegangen.

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