Ziel 3: Die Infrastruktur für Wasserstoff- Wertschöpfungsketten, einschließlich Wasserstoff-Tankstellen, ist ausgebaut

Infrastrukturen wie Pipelines sind notwendige Voraussetzungen, um Wasserstoff vom Erzeuger zum Anwender zu transportieren. Mit der EnWGNovelle wurde für Betreiber von Wasserstoffnetzen ein regulierungsrechtlicher Einstieg geschaffen, der Planungs- und Investitionssicherheit bis zum Vorliegen eines europäischen Rahmens gewährleisten soll. Neben optionalen Regeln u. a. zu Entflechtung, Netzanschluss und -zugang sowie kostenbasierter Entgeltbildung umfasst die Novelle auch Regelungen u. a. zur Überleitung bestehender Genehmigungen bei der Umstellung von bestehenden Gasleitungen auf Wasserstoff. Die Errichtung erster Wasserstoffinfrastrukturprojekte plant die Bundesregierung darüber hinaus im Rahmen der IPCEI-Förderung zu ermöglichen. Zu den ausgewählten IPCEI-Projekten zählen auch Infrastrukturprojekte, die insgesamt ca. 1.700 km Wasserstoffleitungen enthalten und bis 2028 in Betrieb gehen sollen. Zum ganzheitlichen Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur gehören neben Pipelines und dem Transport über Schiene und Straße auch eine Wasserstofftankstelleninfrastruktur insbesondere für Nutzfahrzeuge sowie auch private Betriebstankstellen der Industrie. Der Aufbau von Tankinfrastruktur mit der Fokussierung auf Nutzfahrzeuganwendungen wird von der Bundesregierung unterstützt und fortgesetzt. Dabei werden auch neue Fördermodelle geprüft.

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die beste Online-Erfahrung zu bieten. Mit Ihrer Zustimmung akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies in Übereinstimmung mit unseren Cookie-Richtlinien.